3 Tage Silent Retreat – Meine Erfahrung

Einfach nur WOW.
Ich war vergangenes Wochenende für 3 Tage auf meinem ersten Silent Retreat und ich bin noch immer hin und weg und überfüllt mit Dankbarkeit.

Warum ich mich dafür entschied:

In den letzten Monaten ist viel passiert, sowohl im Business als auch privat. Anfang Juni war ich auf Heimatbesuch, der es in sich hatte. Ich konnte viele liebe Menschen treffen, hatte aber auch mit schwierigen Herausforderungen zu kämpfen. Es ging von einem Extrem in die andere. Ein Gefühl von gebeutelt sein.

Zurück in Lissabon fiel dann plötzlich alles von mir ab. Ich konnte nicht wieder gleich Vollgas geben. Es war doch alles etwas viel für mein System, die letzten Monate, viel Veränderung. Ich merkte, ich verlier mehr und mehr die Verbindung zu mir selbst.

Es musste ein CUT her. Einfach STOP.

Ich musste mich um mich selbst kümmern. JA, das gilt auch für mich. Ja, wir brauchen das ALLE. Auch Yogalehrer, Therapeuten, Coaches, Trainer, Mentoren sind keine 24h-Superhelden oder Wunderwuzzis, auch wenn es in der digitalen Welt manchmal anders erscheinen mag. Im richtigen Moment Zeit für sich zu nehmen, das ist die Kunst und diesmal musste ich es im etwas größeren Stil machen.

Das, was ich lehre, das wende ich auch für mich selbst an.

Ich ging zu einem Silent Retreat. 3 Tage komplettes SWITCH OFF von der Außenwelt umgeben von Natur. Es gab kein Handy, kein Reden, keinen Augenkontakt, nur: Meditation, Yoga, Saft-Fasten, Kalt-Duschen und einfach SEIN.

EINFACH SEIN.

Das, das so vielen schwerfällt. Mir fiel es vermutlich etwas leichter, weil ich es täglich in meinen Alltag einbaue, aber 3 Tage intensiv mit einstündiger Meditation war dann noch mal ein Level höher. Es war auch nicht immer einfach.

Du denkst dir jetzt: Das kann ich doch daheim auch machen.
Ja und? Machst du’s auch?

Gruppenfoto mit allen wunderbaren Menschen und dem Team

Mit 19 Gleichgesinnten hatten wir den gleichen Weg, aber doch andere Ziele. So ganz ohne Kommunikation waren wir dennoch sehr verbunden, auf andere Art und Weise, was sich vor allem am Ende noch mehr zeigte. Es gab einen Sharing-Circle zum Schluss, um Erfahrungen zu teilen und das bedeutete gleichzeitig das Ende der Stille.

Umgeben von Natur hatte ich Zeit mich zu reseten und die Verbindung zu mir selbst wieder aufzubauen. Das Für-Sich-Sein verlernen wir immer mehr, dabei ist es das, was wirklich zählt. Ich wusste, das Retreat wird mir helfen, aber es half mir einfach noch so viel, viel mehr. Schwer in Worte zu fassen, es ist eine Erfahrung, die jeder für sich selbst machen muss.

Für sich selbst zu sein und in sich zu gehen, ist das beste Geschenk, das man sich machen kann.

Ich bin unglaublich dankbar für diese Erfahrung und die Energie aller wunderbaren Menschen, die ich dort kennenlernen durfte.

Wann war das letzte Mal, als du mit dir selbst warst?
Stell mir deine Fragen in den Kommentaren oder lass mich wissen, ob du auch schon mal bei einem Silent Retreat warst!

Großes Danke an Tomás und seinem Team, die dieses wundervolle Retreat und diesen magischen Ort erschaffen haben.

Gratidão no coração ☀

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